Keyvisual Praxis Dr. Iris Schroeder

News

21.05.2013
Rasche Antibiotika-Therapie bei Borreliose-Infekt!

Mit ca. 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist die Borreliose eine häufige Infektionserkrankung. Die Borreliose-Erreger gelangen jedoch erst Stunden nach dem Zeckenstich in die Blutbahn. Wird die Infektion nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann im ersten Stadium die sog. Wanderröte, ein rötlicher, bzw. bläulich-rötlicher Rleck entstehen. Weitere Symptome, wie Fieber, Bindehautentzündungen, geschwollene Lymphknoten und schmerzende Gelenke können ebenfalls auftreten. Im zweiten Stadium können Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich u. a. Schmerzen an der Stichstelle, ein allgemeines Krankheits- und Schwächegefühl, Müdigkeit oder starke Muskel- und Gelenkschmerzen auftreten. Im dritten Stadium sind Spätfolgen sogar nach Jahren oder Monaten möglich, die z. B. Hautveränderungen oder neurologische Schäden hervorrufen können.

Deswegen sollte bei einer Borreliose schnell gehandelt werden: Die Zecke möglichst schnell entfernen, sodass eine Infektion gar nicht erst auftritt oder schnellstmöglich mit Antibiotika behandeln. Eine Impfung gibt es nicht.

Es gibt jedoch ergänzende Schutzmaßnahmen gegen FSME und Borreliose: Wer sich in freier Natur aufhält sollte selbst im Sommer lange Hosen, eine leichte Jacke und feste Schuhe tragen, damit folgende Körperstellen gut geschützt sind, die Zecken besonders bevorzugen: Kniekehle, Achselhöhle, Haaransatz und Leistenbeuge. Es empfiehlt sich, nach einem Aufenthalt in der Natur, die Haut nach Zecken abzusuchen. Falls Sie eine Zecke entdecken, sofort entfernen.

So geht's: Die Zecke mit einer Pinzette dicht an der Haut greifen und durch leichtes Drehen nach links oder rechts entfernen. Auf keinen Fall den Hinterleib der Zecke quetschen oder mit Öl tränken!

Beobachten Sie dann die Stichstelle etwa vier Wochen. Tritt eine ringförmige Rötung auf, die auch wandern kann, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.



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